Discuto is Loading your document from Drive

It can take a while depending on the size of the document..please wait

Discuto überträgt Ihr Dokument

Dies kann etwas dauern und ist abhängig von der Größe des Dokuments...

Discuto is creating your discussion

Please do not close this window.

Discuto speichert Ihren Kommentar

Haben Sie gewusst, dass man über Kommentare abstimmen kann? Sie können auch direkt auf Kommentare antworten!

Ihre Einladungen werden jetzt versandt

Das kann einige Zeit dauern - bitte verlassen Sie diese Seite nicht.

Online-Konsultation der Endlager-Kommission

28 TeilnehmerInnen
117 Kommentare
1346 Stimmen

Teil B: 6.5.1-6.5.5 Entscheidungskriterien für das Auswahlverfahren

Status: Geschlossen

Sichtbarkeit: Öffentlich  

Bitte registrieren Sie sich, um an der Diskussion des Dokuments bis zum 18.9.16 teilzunehmen.

Nach der Registrierung können Sie

●      für jeden Absatz Zustimmung (Daumen nach oben) oder Ablehnung (Daumen nach unten) signalisieren, indem Sie auf die entsprechenden Symbole klicken

●      Kommentare verfassen.

Wenn sich Ihr Kommentar auf einen spezifischen Textteil innerhalb eines Textblocks beziehen soll, markieren Sie diesen bitte, bevor Sie den Kommentar schreiben. Der markierte Text wird dann als Überschrift in den Kommentar integriert.

Bitte klicken Sie auf "Diskussion verfolgen" auf der rechten Seitenleiste, wenn Sie über den Diskussionsverlauf informiert werden wollen (z.B. Benachrichtigung bei Kommentaren, Tageszusammenfassung). 

Eine Übersicht über alle derzeit konsultierten Dokumente finden Sie hier.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Kontaktmöglichkeiten auf der Seite oder schreiben ein eMail an office@cbased.com.

Vielen Dank für Ihre Beiträge!

 
114

Die Kommission schlägt daher im Kapitel B 6.5.7 nicht die Prüfkriterien selbst vor, sondern das Verfahren, mit dem und den Zeitpunkt, zu dem diese Prüfkriterien festgelegt werden sollen.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
115

Planungswissenschaftliche Kriterien: Die Kommission ist der Auffassung, dass planungswissenschaftliche Kriterien immer Abwägungskriterien sind. Dies ergibt sich aus dem Primat der Sicherheit. Gemäß Paragraf 1 Absatz 1 des Standortauswahlgesetzes ist ein „Standort für eine Anlage zur Endlagerung […] zu finden, der die bestmögliche Sicherheit für einen Zeitraum von einer Million Jahren gewährleistet.“ Die Kommission hat diese Zielsetzung bestätigt und festgelegt, dass die Langzeitsicherheit Vorrang vor anderen Erwägungen hat, die ebenfalls Eingang in die Standorteinengung finden können. Die Beurteilung der Langzeitsicherheit erfolgt durch eine Zusammenschau der Anwendung der geologischen Kriterien und der Ergebnisse der vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
116

Damit werden die planungswissenschaftlichen Abwägungskriterien im Prozess immer erst dann angewendet, wenn die sicherheitliche Bewertung zu den zu betrachtenden Gebieten vorliegt. Zum ersten Mal werden sie in Schritt 3 der Phase 1 angewendet, um eine weitere Einengung unter den zuvor als unter sicherheitlichen Gesichtspunkten geeigneten Teilgebieten zu erhalten. Ein analoges Vorgehen gilt auch für die Phasen 2 und 3 des Auswahlprozesses.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
117

Für Bewertung und Vergleich der jeweils zu betrachtenden Standortregionen bzw. Standorte ist ein verbal-argumentativer Abwägungsprozess erforderlich. Formale Aggregationsregeln, insbesondere solche mit kompensatorischer Aggregierung der Einzelergebnisse der Kriterienanwendung, hält die Kommission nicht für zielführend.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
118

Die planungswissenschaftlichen Abwägungskriterien sind im Kapitel B 6.5.9 ausgearbeitet und gemäß Standortauswahlgesetz vor dem Start des Auswahlprozesses per Gesetz festzulegen. Dies ist erforderlich, weil diese Kriterien aus Gründen der Transparenz des Verfahrens und aus dem Prinzip der Verfahrensklarheit vor ihrer Anwendung festgelegt sein müssen.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
119

Sozioökonomische Potenzialanalysen: Die sozioökonomische Potentialanalyse wurde vom AkEnd zur Erfassung und Beurteilung der Wirkungen sozioökonomischer Einflussfaktoren in der Standortregion entwickelt, sie hat damit prinzipiell auch den Charakter von Beurteilungskriterien. Die Kommission macht sich hinsichtlich der erforderlichen Analyse des

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
120

sozioökonomischen Entwicklungspotenzial und der hierfür zu prüfenden Indikatoren die bereits vom AkEnd vorgeschlagene Methodik vom Grundsatz her zu Eigen. Auch hier gilt das Primat der Sicherheit; damit hat die Langzeitsicherheit Vorrang vor den Erwägungen, die sich aus den sozioökonomischen Potenzialanalysen ergeben können.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
121

Die sozioökonomische Potentialanalyse ist in Kapitel B 6.5.10 genauer beschrieben. Die bei der Analyse zu berücksichtigenden sozioökonomischen Kriterien fußen auf der Überlegung, dass die langfristige Entwicklung einer Standortregion durch die Errichtung eines Endlagers keinen Schaden nehmen soll.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
122

Vom Verfahren her werden sozioökonomische Potentialanalysen erstmals in der Phase 2 des Auswahlverfahrens durchgeführt für die in dieser Phase obertägig zu erkundenden Standortregionen. Eine Vertiefung bzw. Fortschreibung erfolgt dann in Phase 3 für die Regionen der untertägig zu erkundenden Standorte.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
123

Eine Standortregion mit einer zu erwartenden großräumigen geogenen Hebung von im Mittel mehr als 1mm pro Jahr im Nachweiszeitraum (~1 Mio. Jahre) wird ausgeschlossen. Eine Standortregion soll möglichst geringe tektonisch bedingte großräumige Hebungen aufweisen.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
9 Stimmen
 
124

Erläuterung: Großräumige Hebungen eines Gebirgsbereiches in dem ein Endlager eingebettet ist, könnten dazu führen, dass an der Geländeoberfläche verstärkt Erosion auftritt, die die notwendige Schutzwirkung der Überdeckung des Endlagers beeinträchtigen kann[20].

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
9 Stimmen
 
125

Im einschlusswirksamen Gebirgsbereich inklusive eines Sicherheitsabstands dürfen keine geologisch aktiven Störungszonen vorhanden sein, die das Endlagersystem und insbesondere den einschlusswirksamen Gebirgsbereich sowie die technischen und geotechnischen Barrieren beeinträchtigen können. Unter einer „aktiven Störungszone“ werden sowohl Verwerfungen mit deutlichem Gesteinsversatz als auch Zerrüttungszonen mit tektonischer Entstehung verstanden. Als "aktive Störungen" mit Sicherheitsrelevanz für ein Endlager werden Verwerfungen angesehen, an denen nachweislich oder mit großer Wahrscheinlichkeit im Zeitraum Rupel (ein geologischer Zeitraum, der vor etwa 34 Mio. Jahren beginnt) bis heute Bewegungen stattgefunden haben. Atektonische beziehungsweise aseismische Vorgänge (also Vorgänge, die nicht aus den Gesetzen der Tektonik abgeleitet werden können oder nicht auf seismische Aktivitäten zurückzuführen sind), die zu ähnlichen sicherheitlichen Konsequenzen wie tektonische Störungen führen können, sind wie diese zu behandeln[21].

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
9 Stimmen
 
126

Erläuterung: Die mutmaßlichen Breiten von Störungszonen sind individuell abzuschätzen. Da eine exakte Zonenbreite in der Regel nicht festlegbar ist, sollte für eine Ausweisung von Gebieten mit besonders ungünstigen Verhältnissen ein "Sicherheitsaufschlag" von einigen Kilometern beidseits der erkannten Zone festgelegt werden[22].

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
7 Stimmen
 
127

In der Standortregion darf das Gebirge nicht durch gegenwärtige oder frühere bergbauliche Tätigkeit so geschädigt sein, dass daraus negative Einflüsse auf den Spannungszustand und die Permeabilität des Gebirges im Bereich des Endlagers und insbesondere des einschlusswirksamen Gebirgsbereiches zu besorgen sind. Erkundungsmaßnahmen im Rahmen des Standortauswahlverfahrens sind so zu planen und durchzuführen, dass der einschlusswirksame Gebirgsbereich nur im für den erforderlichen Informationsgewinn unvermeidlichen Ausmaß verritzt und seine Integrität nicht gefährdet wird.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
9 Stimmen
 
128

Das Endlager muss in einem neu aufzufahrenden Bergwerk errichtet werden. Vorhandene alte Bohrungen dürfen den umgebenden einschlusswirksamen Gebirgsbereich in seiner Einschlussfunktion nachweislich nicht beeinträchtigen

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
10 Stimmen
 
129

Auffahrung, Betrieb und Offenhaltung zur Erkundung potentieller Endlagerstandorte bleiben davon unberührt.

Abstimmung geschlossen
Abstimmung geschlossen
9 Stimmen

Am meisten diskutiert

Absatz Komm. Stimmen
72 14
7
9 12
7
123 7
9
125 5
9
143 5
8
137 3
9

Aktivste Benutzer

BenutzerIn Komm. Stimmen
Dr. A. L... 33 151
endlager... 21 0
alieb 20 3
Klaus-Jü... 12 0
Michael... 7 19
Klaus Re... 6 25

Aktuelle Kommentare

Michael Jobmann schreibt:
user_picture
Klaus-Jürgen Röhlig schreibt:
user_picture
Klaus-Jürgen Röhlig schreibt:
user_picture
Klaus-Jürgen Röhlig schreibt:
user_picture
Dr. A. Lommerzheim schreibt:
user_picture
Dr. A. Lommerzheim schreibt:
user_picture
Dr. A. Lommerzheim schreibt:
user_picture
Dr. A. Lommerzheim schreibt:
user_picture
Dr. A. Lommerzheim schreibt:
user_picture
Dr. A. Lommerzheim schreibt:
user_picture
endlagerdialog.de schreibt: